Werkstoffinformatiker: Das Jobprofil

Werkstoffinformatiker sind Schnittstellen zwischen Technik und IT. Durch Simulation unterstützen sie etwa die Entwicklung und Konstruktion neuer Produkte.

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Warum Ausdauer so wichtig wie Talent ist

Wie reagieren Materialien auf extreme Belastungen wie Feuer, hohen Druck oder starke Temperaturschwankungen? Dieser Frage gehen Werkstoffinformatiker nach und simulieren mögliche Risiken am Computer. Immer mehr Ingenieuraufgaben werden durch IT-Systeme (CAD, CAE, VR) unterstützt, internationale Industrie-Projekte finden unter Anwendung von Internet-Technologie statt.

Werkstoffinformatiker verfügen dank ihrer interdisziplinären Ausbildung über das dafür notwendige Know-how, das sowohl technisches und naturwissenschaftliches Verständnis als auch Informatikkenntnisse kombiniert.

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Modellierung komplexer Systeme

In der Industrie leisten Werkstoffinformatiker ihren Beitrag bei der Modellierung komplexer Systeme (Prozesse, Geräte, Anlagen), die eine zielgerichtete Entwicklung ermöglicht. Ziel sind robustere oder leichtere Produkte durch die Auswahl geeigneter Werkstoffe. Werkstoffinformatiker begleiten informationstechnische Innovationen von der Entwicklung über die Anwendung bis zur Integration in der Prozess- und Werkstofftechnik.

Die breite Qualifikation ermöglicht den Absolventen den Einstieg in alle Industriebereiche, in denen Software-Entwicklung, Datenbanken und Virtual Reality von Interesse sind. Doch auch in Abnahme- und Prüfgesellschaften wie etwa dem Tüv, in Versicherungsgesellschaften oder in Forschungseinrichtungen ist ihr Können gefragt.

Hohes Abstraktionsvermögen

Wichtige Voraussetzungen sind mathematisches Talent, methodische Kompetenz und hohes Abstraktionsvermögen. Da Werkstoffinformatiker unterschiedliche Bereiche eines Unternehmens verbinden, ist Teamfähigkeit ebenso wie Kommunikationsstärke unerlässlich. Ein möglicher Einsatzbereich ist auch das Consulting. Dann sollten Absolventen zeitlich flexibel sein und über hohe Reisebereitschaft verfügen.

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