Consulting: Studentische Unternehmensberatung

Eine Frage hören erfahrene Consultants immer wieder: Wie schaffe ich den Einstieg in die Beratung? Eine Patentlösung gibt es natürlich nicht. Aber auf zwei Faktoren legt eine Unternehmensberatung in der Regel großen Wert: gute Studienleistungen und interessante Praxistätigkeiten während des Studiums.

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Viele Unternehmen haben positive Erfahrungen mit Bewerbern gemacht, die sich schon während des Studiums mit dem Beratungsgeschäft auseinandergesetzt haben. Eine spannende Möglichkeit hierfür ist die Mitarbeit in einer studentischen Unternehmensberatung.

Studenten können Beratungsgrundlagen erlernen

Die Vorteile für Studierende durch die Mitarbeit in einer studentischen Unternehmensberatung liegen auf der Hand: projektbezogene Praxiserfahrung im Consulting, eigenverantwortliches Arbeiten und ein umfassendes Weiterbildungsprogramm. In der zwanglosen Atmosphäre des Vereins wird Studierenden der Einstieg in die Beratung leicht gemacht. Da noch kein Berater vom Himmel gefallen ist, gehören Weiterbildung und Erfahrungsaustausch zu den Kernthemen im studentischen Beraternetzwerk. In Case Studies, vereinsinternen Schulungen und Firmenworkshops trainieren Studierende den Umgang mit Kunden, erlernen Beratungsgrundlagen, üben sich im Projektmanagement und erweitern ihre Präsentations- und IT-Kenntnisse. 

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Wie ein richtiger Consultant: Interdisziplinäres Umfeld

Im Vergleich zum Praktikum, in dem man oft nur an einem speziellen Thema arbeitet, sind Projekteinsätze bei studentischen Beratungen sehr vielfältig. Heute berät man einen Existenzgründer in der Nachbarstadt und morgen erstellt man ein Konzept zur Mitarbeiterschulung für einen Konzern. Coachings für Banken können ebenso zum Alltag eines studentischen Beraters gehören wie die Budgetplanung für Museen oder ein Marketingkonzept für eine karitative Einrichtung. Im interdisziplinären Umfeld entwickeln die studentischen Teams praxisnahe Lösungen für kleine und mittelständige Unternehmen sowie für Konzerne – und helfen bei deren Realisierung. Dabei unterscheidet sich die Arbeit eines studentischen Consultant teilweise nur in der Auftragsgröße von der einer professionellen Beratung. Und im Gegensatz zu manchem Praktikum übernimmt man als Berater die volle Ergebnisverantwortung dem Kunden gegenüber.

Von der studentischen Unternehmensberatung in den Job

Sicher verlangen die externen Projekte und die vereinsinternen Aufgaben den Studierenden einiges an Einsatzbereitschaft ab und erfordern in Projektphasen oft einen hohen zeitlichen Aufwand.

Für viele Studierende ist die Arbeit in einer studentischen Unternehmensberatung daher ein erster Testlauf für den weiteren beruflichen Werdegang. Umgekehrt erkennen mögliche Arbeitgeber aus diesem Engagement die Eignung eines Bewerbers für die Beratungsbranche. Nicht zu unterschätzen an der Mitarbeit in externen Projekten ist die Chance, sich ein persönliches Netzwerk aufzubauen. Viele Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern können so schon während des Studiums geknüpft werden und im Idealfall verläuft der Übergang von studentischer Projektarbeit zur professionellen Beratung fließend.

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