Mehr Wissen: Weiterbildung für Aktuare

Kontinuierliche Weiterbildung ist Pflicht für Aktuare. Dabei haben sie es selbst in der Hand, wie sie ihre Weiterbildung genau organisieren.

Sfio Cracho/Shutterstock.com
.
Arbeitgeber

Berufseinstieg bei der Generali: Interview mit Ruth

.
Berufseinstieg

Was macht eigentlich ein Cashflow-Analyst?

Jeder Aktuar ist nach den Standesregeln selbst dafür verantwortlich, dass er sich den für die Ausübung des Berufs erforderlichen Kenntnisstand durch Fortbildungsmaßnahmen aktuell hält. Vor Aufnahme der Tätigkeit als Aktuar hat er zu prüfen, ob er über die notwendigen Kenntnisse verfügt und die für den Job erforderlichen Zulassungen besitzt.

Vielfältige Weiterbildung

Neben dem aktuariellen Fachwissen umfasst das Weiterbildungsangebot versicherungs- und finanzfachliche sowie juristische Themen. Zusätzlich können Kenntnisse in Präsentationstechniken und Personalführung vertieft werden. Veranstaltungen zur Weiterbildung werden von der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) und der Deutschen Aktuar-Akademie (DAA) stetig ausgebaut. Außerdem können weitergebildete Aktuare als Tutoren vor allem unternehmensinterne Veranstaltungen eigenverantwortlich als Weiterbildung im Sinne der DAV anerkennen. Auch externe Anbieter können Weiterbildungsveranstaltungen mit aktuariellem Inhalt bei der DAV akkreditieren lassen.

Aktuelle Jobs auf staufenbiel.de

VZ VermögensZentrum

Einstieg Kundenberater (m/w/d) Private Banking, 100%

Malteser Werke gemeinnützige GmbH

Facharzt für Psychiatrie (m/w/d) für unsere Substitutionsfachambulanz

Messer Industriegase GmbH

Werkstudent (m/w/d) Kreditorenbuchhaltung

Mindestens 20 Stunden im Jahr

Die DAV sieht einen Umfang von mindestens 20 Weiterbildungsstunden im Jahr vor. Davon entfallen mindestens zwölf Stunden auf die formelle Weiterbildung. Dazu zählen:

  • Teilnahme an Seminaren
  • Eigene Vorträge und Publikationen
  • Teilnahme an Veranstaltungen der DAV, DAA oder anderer anerkannter Anbieter
  • Mitarbeit in Ausschüssen, Arbeitsgruppen und Kommissionen.

Die informelle Weiterbildung besteht meist aus Selbststudium.

Die DAV stellt Aktuaren ein persönliches Weiterbildungskonto zur Verfügung. Darin können Mitglieder ihre Weiterbildungspflichten dokumentieren. Wer sie erfüllt, dem wird jährlich ein Zertifikat darüber ausgestellt. Alle Mitglieder, die als weitergebildet gelten, können im Weiterbildungsverzeichnis der DAV aufgeführt werden.Die DAV beantwortet regelmäßig Fragen rund um die Anerkennung von Weiterbildungsangeboten für Aktuare.

Quelle: Deutsche Aktuarvereinigung e.V. DAV

Ähnliche Artikel

.
Studentenleben

Die besten Jura-Unis: Berlin, London, New York und die ganze Welt

Das QS World University Ranking kürt jährlich die weltbesten Jura-Universitäten. Auch sechs deutsche Hochschulen sind unter den Top 100. Welche das si...

.
Studentenleben

Die Prüfungsgebiete des Steuerberaterexamens

Die zielgerichtete Vorbereitung auf die Prüfungen im Steuerberaterexamen ist wichtig. Am besten ist es aber, wenn Kandidaten schon vorher abschätzen k...

.
Studentenleben

Rhetorik für Juristen: Besser reden

Nicht jeder ist ein rhetorisches Talent. Das gilt auch für Juristen. In Rhetorik-Kursen können sie ihre kommunikativen Kompetenzen stärken und für die...